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Was tun, wenn das Baby immer wieder aufwacht?

Du hast dein Baby gerade erst hingelegt und freust dich auf einen ruhigen Abend, doch nach kurzer Zeit ist es schon wieder wach? Oder dein Baby wacht nachts jede Stunde auf, weint und findet nur schwer zurück in den Schlaf? Solche Phasen können für Eltern sehr anstrengend sein. Wir erklären, warum Babys nachts aufwachen, was du bei nächtlichen Wachphasen tun kannst und wie du besseres Durchschlafen förderst.
Was tun, wenn das Baby immer wieder aufwacht?

Die gute Nachricht vorweg: Dass Babys nachts immer wieder aufwachen, ist zunächst einmal völlig normal. Ihr Schlaf entwickelt sich im ersten Lebensjahr noch stark und unterscheidet sich deutlich zu dem von Erwachsenen. Schließlich verteilt sich ihr Schlaf gerade in den ersten Monaten noch auf mehrere Phasen über den gesamten Tag und die Nacht. Tagsüber fallen diese Wachphasen Eltern meist weniger negativ auf, weil sie selbst wach sind und sich leichter darauf einstellen können. Anders sieht es nachts aus: Wenn das Baby immer wieder aufwacht, weint oder längere Zeit nicht zurück in den Schlaf findet, wird das schnell zur Belastung für die ganze Familie. Deshalb konzentrieren wir uns in diesem Ratgeber vor allem auf das häufige nächtliche Aufwachen.

Wie oft ist nächtliches Aufwachen bei Babys normal?

Im ersten Lebensjahr brauchen Babys ca. 14-17 Stunden Schlaf (Infografik Schlafbedarf: Kindergesundheit-info.de) und weil Neugeborene noch keinen Tag-Nacht-Wechsel kennen, werden sie auch nachts oft wach. Babys haben zunächst einen Rhythmus von fünf bis sechs Schlafphasen, die sich über den Tag und die Nacht verteilen (Schlafbedarf und Schlafdauer: Kindergesundheit-info.de). Wenn diese Wachphasen mit den eigenen Schlafzeiten zusammenfallen, kann das für Eltern natürlich sehr anstrengend und frustrierend sein. Grundsätzlich gilt aber: Nächtliches Aufwachen ist bei Babys zunächst ganz normal und kein Anzeichen dafür, dass mit dem Schlafrhythmus etwas nicht stimmt.

Ich habe irgendwann verstanden, dass Schlaf bei Kindern genauso individuell ist wie bei Erwachsenen. Durchschlafen oder schnelles Einschlafen ist für mich kein Erziehungsziel. Wenn ein Kind häufig aufwacht, braucht es in dieser Phase vielleicht einfach noch besonders viel Nähe und Sicherheit.

Eltern-Erfahrungsbericht aus dem Ehrenkind-Team

Wie häufig Babys nachts wach werden, verändert sich außerdem mit der Entwicklung. Rund um den vierten Monat verändert sich die Schlafstruktur deutlich, weshalb viele Eltern in dieser Zeit von häufigeren Wachphasen berichten. Auch zwischen etwa neun und zwölf Monaten können neue Entwicklungsschritte und Trennungsangst den Schlaf vorübergehend beeinflussen. Manche Kinder wachen deshalb auch mit 10, 11 oder 13 Monaten nachts noch regelmäßig auf. Entscheidend ist weniger eine bestimmte Zahl an Wachphasen als die Frage, ob dein Kind insgesamt ausreichend schläft, sich altersgerecht entwickelt und tagsüber einen ausgeglichenen Eindruck macht.

Die Ursachen: Warum wachen Babys nachts häufig auf?

Dass dein Baby zwischen den einzelnen Schlafphasen kurz wach wird, ist biologisch normal. Der Schlafzyklus eines gesunden, reif geborenen Babys dauert in den ersten Lebensmonaten durchschnittlich etwa 47 bis 50 Minuten (Promoting and Protecting Infant Sleep: Kimberly A Allen). Danach beginnt ein neuer Schlafzyklus. Manche Babys schlafen dabei fast unbemerkt weiter, andere werden kurz wach und benötigen Unterstützung. Diese kurzen Zyklen sind wichtig für das Lernen und Überwachen der Schlafumgebung. (Sleep and Infant Learning: Tarullo et al.)

Hinter besonders häufigem Aufwachen können unterschiedliche Ursachen stecken:

  • Schlafphasenwechsel: Babys wechseln im Laufe der Nacht mehrmals zwischen verschiedenen Schlafphasen. Dabei werden sie kurz leichter wach und nehmen ihre Umgebung stärker wahr. Unterscheidet sich die Situation beim Aufwachen stark von der beim Einschlafen, kann das dein Baby verunsichern. Sie suchen dann oft nach Nähe und Sicherheit und machen sich durch Weinen oder Schreien bemerkbar.

  • Hunger oder Wachstumsschub: Vor allem im ersten Lebenshalbjahr sind nächtliche Mahlzeiten normal. Babys haben kleine Mägen und benötigen je nach Alter, Entwicklung und individuellem Bedarf auch nachts Nahrung. Auch Wachstumsschübe können vorübergehend dazu führen, dass es häufiger trinken möchte.

  • Entwicklungsschritte: Krabbeln, Sitzen, Hochziehen oder die ersten Schritte: Im ersten Lebensjahr passiert enorm viel. Neue Fähigkeiten und Eindrücke können sich auch auf den Schlaf auswirken. Manche Babys schlafen während solcher Meilensteine unruhiger oder wachen häufiger auf.

  • Zahnen oder körperliches Unwohlsein: Zahnen, eine volle Windel, eine verstopfte Nase oder ein beginnender Infekt können dazu führen, dass dein Baby nachts häufiger wach wird. Wenn sich das Schlafverhalten plötzlich stark verändert, lohnt es sich deshalb immer, auch körperliche Ursachen im Blick zu behalten.

  • Übermüdung oder ein unpassender Schlafrhythmus: Zu wenig Tagesschlaf kann genauso ungünstig sein wie ein spätes Nickerchen kurz vor der Nacht. Ist dein Baby übermüdet oder zur gewohnten Bettzeit noch gar nicht richtig müde, kann das Ein- und Durchschlafen schwieriger werden.

  • Trennungsangst: Etwa ab der zweiten Hälfte des ersten Lebensjahres entwickelt sich zunehmend das Verständnis dafür, dass Bezugspersonen auch dann existieren, wenn sie gerade nicht zu sehen sind. Gleichzeitig kann die Trennung von Mama oder Papa stärker wahrgenommen werden. Deshalb treten um diese Zeit bei manchen Kindern vorübergehend mehr nächtliche Wachphasen auf.

    Auch das MSD Manual beschreibt, dass Schlafprobleme unter anderem um den neunten und erneut um den 18. Lebensmonat häufiger auftreten können. Eine mögliche Ursache ist Trennungsangst. (Schlafverhalten bei Neugeborenen und Säuglingen: MSD Manual)

  • Schlafgewohnheiten: Babys lernen mit der Zeit, bestimmte Abläufe mit dem Einschlafen zu verbinden. Schlafen unsere Kleinsten beispielsweise regelmäßig beim Stillen, Tragen oder auf dem Arm ein, kann es diese vertraute Unterstützung auch beim nächtlichen Erwachen wieder suchen. Das ist zunächst nichts Ungewöhnliches oder Falsches. Wenn die häufigen Wachphasen für euch allerdings belastend werden, kann es helfen, nach und nach zusätzliche Beruhigungsrituale einzuführen, sodass dein Baby mehrere Möglichkeiten kennenlernt, wieder zur Ruhe zu kommen.

Oft hört man im Zusammenhang mit unruhigem Babyschlaf auch den Begriff „Schlafregression“. Warum der Begriff etwas irreführend ist und was hinter der sogenannten 4-Monats-Schlafregression steckt, erklären wir in unserem Ratgeber "Schlafregression bei Kindern und Babys".

Warum wacht mein Baby weinend oder schreiend auf?

Wenn dein Baby nachts weinend oder schreiend aufwacht, versucht es damit zunächst einmal, ein Bedürfnis auszudrücken. Besonders Neugeborene können noch nicht auf andere Weise deutlich machen, dass sie Hunger haben, Nähe brauchen oder sich unwohl fühlen.

Mögliche Gründe sind beispielsweise:

  • Hunger

  • Zahnen oder andere körperliche Ursachen

  • eine volle Windel

  • eine unangenehme Raumtemperatur

  • Übermüdung

  • Trennungsangst

  • ein erschreckendes Geräusch oder eine ungewohnte Umgebung

Wacht dein Baby plötzlich anders als sonst schreiend auf, lässt es sich kaum beruhigen oder kommen weitere Symptome hinzu, solltest du die Ursache ärztlich abklären lassen.

Warum ist mein Baby nachts stundenlang wach?

Manchmal wird ein Baby nachts nicht nur kurz wach, sondern ist plötzlich eine Stunde oder länger hellwach und findet nicht mehr in den Schlaf. Solche längeren Wachphasen können unterschiedliche Ursachen haben. Ein spätes oder langes Nickerchen kann beispielsweise dazu führen, dass der Schlafdruck in der Nacht geringer ist. Auch Entwicklungsschritte, viele neue Eindrücke, Hunger oder körperliches Unwohlsein können eine Rolle spielen.

Gleichzeitig ist Schlaf sehr individuell. Nicht jedes Baby wird zur gleichen Uhrzeit müde oder kommt mit denselben Schlafenszeiten gut zurecht. Deshalb kann es helfen, weniger auf feste Vorgaben zu schauen und stattdessen zu beobachten, wann dein Kind tatsächlich müde wird und welcher Rhythmus zu eurem Alltag passt.

Ich habe am Anfang immer versucht, mein Kind zu typischen ‚Kinderzeiten‘ ins Bett zu bringen. Das hat uns beide ziemlich gestresst, weil er dann oft noch zwei Stunden wach lag. Irgendwann habe ich akzeptiert, dass er einfach eine kleine Nachteule ist und erst später müde wird. Seitdem geht es erst ins Bett, wenn er wirklich müde ist, und das ist für uns alle viel entspannter.

Eltern-Erfahrungsbericht aus dem Ehrenkind-Team

Das solltest du tun, wenn dein Baby nachts wach wird

Wenn dein Baby nachts wach wird, musst du nicht jedes Mal nach einem festen Schema vorgehen. Oft hilft es zunächst, ruhig zu beobachten und herauszufinden, was dein Baby gerade braucht.

  1. Stelle sicher, dass es deinem Baby gut geht

Ist die Windel voll? Ist deinem Baby zu warm oder zu kalt? Zahnt es gerade oder wirkt es krank? Vor allem wenn dein Baby ungewöhnlich weint, Schmerzen zu haben scheint oder sich sein Verhalten plötzlich verändert, sollte zuerst eine körperliche Ursache ausgeschlossen werden.

  1. Stören externe Quellen wie Licht oder Geräusche den Schlaf?

Gedämpftes Licht, eine ruhige Stimme und wenig Aktivität können deinem Baby helfen, den Unterschied zwischen Tag und Nacht zu lernen. Auch gleichbleibende Hintergrundgeräusche wie "weißes Rauschen" können manchen Babys helfen, störende Geräusche auszublenden.

  1. Beobachte, bevor du dein Baby ganz aufweckst

Babys können zwischen zwei Schlafphasen quengeln, sich bewegen oder Geräusche machen, obwohl sie noch nicht vollständig wach sind. Wenn dein Baby nur kurz unruhig ist, kannst du einen Moment beobachten, ob es von selbst wieder zur Ruhe findet. Beginnt es dagegen deutlich zu weinen oder zeigt es, dass es deine Hilfe benötigt, solltest du darauf reagieren.

  1. Hunger nicht automatisch ausschließen oder voraussetzen

Nächtliches Aufwachen bedeutet nicht immer Hunger. Gerade in den ersten Lebensmonaten sind nächtliche Mahlzeiten allerdings völlig normal. Mit zunehmendem Alter lernst du immer besser, zu unterscheiden, ob dein Baby Hunger hat oder aus einem anderen Grund Nähe und Beruhigung sucht.

In unserem Ratgeber Richtig stillen findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um den Stillstart sowie praktische Tipps für einen entspannten Stillalltag.

  1. Verwende vertraute Beruhigungsrituale

Eine ruhige Stimme, sanftes Streicheln, Nähe, ein bekanntes Lied oder das Stillen können deinem Baby helfen, wieder zur Ruhe zu kommen. Welche Methode funktioniert, unterscheidet sich von Kind zu Kind.

Bei uns gab es immer wieder Phasen, in denen unser Baby alle ein bis zwei Stunden wach wurde – zum Beispiel beim Zahnen oder rund um Entwicklungsschritte. Stillen und viel Nähe haben dann meistens am besten geholfen. Und wir haben uns nachts abgewechselt, damit jeder zumindest ein paar Stunden Schlaf bekommen konnte.

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So bekommst du dein Baby nachts zum Durchschlafen

Nächtliches Aufwachen lässt sich nicht vollständig verhindern. Du kannst deinem Baby aber Bedingungen schaffen, die ihm helfen, leichter ein- und wieder weiterzuschlafen.

Einen verlässlichen Tagesrhythmus schaffen

Wiederkehrende Abläufe helfen Babys dabei, ihren Schlaf-Wach-Rhythmus zu entwickeln. Regelmäßige Essenszeiten, altersgerechte Tagschläfchen und ein ähnlicher Ablauf am Abend können Orientierung geben.

Zu wenig Schlaf am Tag führt dabei nicht automatisch zu besserem Nachtschlaf. Im Gegenteil: Übermüdung kann das Einschlafen erschweren und zu unruhigerem Schlaf führen.

In unserem Ratgeber "Der perfekte Schlafrhythmus für Babys" zeigen wir dir, wie viel Schlaf Babys in welchem Alter benötigen und woran du Müdigkeit erkennst.

Vor dem Schlafengehen zur Ruhe kommen

Gerade in der letzten Stunde vor dem Zubettgehen sollte möglichst wenig Aufregendes passieren. Gedimmtes Licht, Kuscheln, ein Schlaflied oder eine ruhige Pflegeroutine helfen deinem Baby dabei, sich auf die Nacht einzustellen.

Wiederkehrende Abläufe machen die Schlafenszeit vorhersehbar und können deinem Baby Sicherheit vermitteln.

Tagsüber ausreichend Nahrung anbieten

Regelmäßiges Stillen beziehungsweise altersgerechte Mahlzeiten tagsüber können dazu beitragen, dass Hunger nachts seltener der Grund für das Aufwachen ist. Wie lange dein Baby nachts noch Nahrung benötigt, ist allerdings individuell und hängt unter anderem von Alter und Entwicklung ab.

Vertraute Einschlafrituale etablieren

Ein wiederkehrendes Ritual kann beispielsweise aus Wickeln, Schlafsack anziehen, Stillen oder Fläschchen, Kuscheln und einem Lied bestehen.

Dabei geht es nicht darum, dass ein Baby von heute auf morgen alleine einschlafen muss. Vielmehr kann ein verlässlicher Ablauf dabei helfen, dass es die Schlafenszeit wiedererkennt und leichter zur Ruhe findet.

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Nähe kann beim Wiedereinschlafen helfen

Co-Sleeping kann für manche Familien eine Möglichkeit sein, nächtliche Wachphasen entspannter zu begleiten. Gemeint ist damit, dass Eltern und Kind in unmittelbarer Nähe schlafen, zum Beispiel im selben Raum oder gemeinsam im Familienbett. Gerade im ersten Lebensjahr benötigen Babys häufig viel Co-Regulation, um zur Ruhe zu kommen und nach dem Aufwachen wieder einzuschlafen. Die Nähe einer vertrauten Bezugsperson kann dabei Sicherheit vermitteln und manchen Babys helfen, schneller zurück in den Schlaf zu finden.

Ob Co-Sleeping für euch die passende Lösung ist, hängt von euren individuellen Bedürfnissen und eurer Schlafsituation ab. In unserem Ratgeber mit Schlafcoach Tanja Schierlinger erfahrt ihr mehr über die Vorteile des Familienbetts, wichtige Sicherheitsaspekte und darüber, für welche Familien Co-Sleeping gut funktionieren kann.

Button: Familienbett & Co-Sleeping: Sollen wirs wirklich machen?

Fazit: Häufiges Aufwachen gehört im Babyalter meist dazu

Wenn dein Baby nachts ständig aufwacht, bedeutet das nicht automatisch, dass mit seinem Schlaf etwas nicht stimmt. Gerade im ersten Lebensjahr entwickelt sich der Schlafrhythmus noch stark. Kurze Schlafzyklen, Hunger, Entwicklungsschritte, Zahnen oder das Bedürfnis nach Nähe können dazu führen, dass Babys nachts mehrmals wach werden.

Ein ruhiger Tagesablauf, verlässliche Rituale und eine passende Schlafumgebung können deinem Baby helfen, mit der Zeit längere Schlafphasen zu entwickeln. Trotzdem gibt es kein festes Alter, ab dem jedes Baby durchschlafen muss.

Wenn die Schlafprobleme über längere Zeit sehr ausgeprägt sind oder dein Baby zusätzlich ungewöhnliche Beschwerden zeigt, solltest du ärztlichen Rat einholen.

In unserem Beitrag "Schlafprobleme bei Babys" erklären wir außerdem, wann man tatsächlich von Schlafproblemen spricht und welche Ursachen hinter Ein- und Durchschlafproblemen stecken können.

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Antworten auf häufige Fragen:

Ist es normal, dass mein Baby alle 20 Minuten aufwacht?

Laut Forschern beträgt der Schlafzyklus bei Babys ca. 40-50 Minuten. Wenn dein Baby nach 20 Minuten wieder aufwacht, kann das ein Zeichen für Übermüdung sein. Diese sehr kurzen Schlafphasen treten häufig zwischen dem 4-6 Monat auf.

Warum ist mein Baby nachts wach und schläft nicht mehr ein?

Das kann an vielen Ursachen liegen: einer zu hellen oder lauten Schlafumgebung, einer vollen Windel, körperlichen Beschwerden wie Zahnschmerzen, oder auch Trennungsängsten. Wenn vor dem Zubettgehen noch ausgiebig gespielt wurde oder neue Eindrücke erlebt wurden, können auch diese Erfahrungen dein Baby schneller aufwachen lassen.

Schläft mein Baby nachts besser, wenn ich es tagsüber wach halte?

Nein, der Nachtschlaf wird nicht verbessert, indem man ein Baby tagsüber wachhält. Das führt nur zur Übermüdung, wodurch mehr Stresshormone ausgeschüttet werden. Das wiederum verschlechtert Babyschlaf insgesamt.

Warum ist mein Baby nachts immer unruhig?

Kommt dein Baby nachts generell schwer zur Ruhe, wacht leichter auf oder ist sehr unruhig, dann liegt das meist an einer vorübergehenden Ursache. Oftmals kann Zahnen der Grund sein, ein versteckter Infekt oder auch eine Schlafregression.

Warum wacht mein Baby nachts ständig auf und schreit?

Wenn dein Baby nachts häufig schreiend aufwacht, können Hunger, Zahnen, körperliches Unwohlsein, Übermüdung oder das Bedürfnis nach Nähe dahinterstecken. Auch Trennungsangst kann in bestimmten Entwicklungsphasen eine Rolle spielen. Schreit dein Baby plötzlich ungewöhnlich stark, lässt es sich kaum beruhigen oder treten weitere Beschwerden auf, solltest du die Ursache ärztlich abklären lassen.

Disclaimer: Die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen stellen keinen Ersatz für professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung dar. Ehrenkind schließt jegliche Haftung für Entscheidungen, die auf Basis dieser Information getroffen werden, aus. Die Angaben sollen ausschließlich zur allgemeinen Information dienen und keinen Ersatz für eine persönliche ärztliche Beratung darstellen. Die Urheberrechte aller Inhalte liegen bei der Ehrenkind GmbH. Alle Rechte vorbehalten.